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Grundlagen

Zierkürbis ist nicht essbar, auch nicht gekocht: Speisekürbis am Etikett erkennen, bitter heißt wegwerfen

KI-Bild: Kleine Zierkürbisse mit grün-orange-weiß gemusterter, warziger Schale in einem Weidenkorb und auf einer Fensterbank

Zierkürbisse sehen aus wie kleine Speisekürbisse und liegen im Herbst oft gleich daneben. Essen sollte man sie nicht: Alle Zierkürbisse sind wegen ihrer Bitterstoffe ungenießbar, so das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE).

Am Etikett erkennen

Auf den Teller gehören nur Kürbisse, die ausdrücklich als Speisekürbis gekennzeichnet sind. Zierkürbisse tragen in der Regel einen Vermerk wie „nur zur Dekoration“ oder „nicht für den Verzehr geeignet“. Fehlt jede Angabe, frag im Laden nach. Das BZfE rät, Speisekürbisse im regulären Handel zu kaufen und nicht von privat oder aus unbekannter Herkunft.

Bitter heißt: weg damit

Auch ein Speisekürbis kann Bitterstoffe enthalten, wenn er sich mit Zierkürbissen gekreuzt hat. Darum vor dem Kochen ein kleines Stück roh probieren. Schmeckt es bitter, ist der ganze Kürbis ungenießbar, samt Kernen.

Die Bitterstoffe heißen Cucurbitacine. Kochen, Einmachen und Einfrieren zerstören sie nicht. Nach Angaben des BZfE können sie Halskratzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall auslösen; besonders gefährdet sind Kinder, ältere und kranke Menschen.

Hokkaido und Butternut gelten grundsätzlich als sicherer vor solchen Rückkreuzungen. Die Probe mit dem rohen Stück gilt trotzdem für jeden Kürbis.

Halloweenkürbis ist kein Zierkürbis

Die großen Kürbisse, die im Handel als Halloweenkürbis verkauft werden, sind Gartenkürbisse und essbar, solange sie nicht als Zierkürbis oder „nur zur Dekoration“ gekennzeichnet sind. Sie haben wenig Fruchtfleisch, grobe Fasern und viele Kerne und schmecken eher neutral. Mit Gewürzen taugen sie für Suppe, Eintopf, Auflauf oder Brot. Beim kleinen Speisekürbis Baby Bear lässt sich das Fruchtfleisch auslöffeln, die leere Hülle kann man danach bemalen oder schnitzen.

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